Die Künstler der 25. Musikwoche Hitzacker:
Die Aufführung der Künstler erfolgt entsprechend der Konzertchronologie.
Leipziger Bach-Collegium
Foto: Juliane Njankouo
Das Leipziger Bach-Collegium ist das älteste der von Ludwig Güttler gegründeten Ensembles. 1976 gebildet, stellen in diesem Orchester Trompete und Corno da caccia ihre Virtuosität in den Dienst der Kammermusik. Von Anfang an stand das Ansinnen im Mittelpunkt, sich mit dem heute gebräuchlichen Instrumentarium den historischen Spielweisen und Klangfarben zu nähern. Das Repertoire des Ensembles konzentriert sich dabei auf die Zeit Johann Sebastian Bachs, greift aber auch Werke der Frühklassik auf. Meist richtet sich der Blick dabei auf in Vergessenheit geratenes Erbe aus dieser Epoche. In der Regel in der Besetzung Trompete/Corno da caccia, Flöte, Oboe/Oboe d'amore, Violine, Violoncello, Kontrabass, Cembalo – und gerne auch mit Sängern – musizierend, will das Bach-Collegium in seinen Konzerten aufzeigen, dass und wie die Musik jener Zeit „Freiheit des spielenden Geistes“ ist.
Besucher der Musikwoche Hitzacker haben die Gelegenheit, die Musik der Künstler des Leipziger Bach-Collegium am Donnerstag, den 24. Februar 2011 um 20 Uhr in der ev. Kirche in Dannenberg/Elbe mit Werken unter anderem von Johann Christian Bach und Johann Joachim Quantz zu genießen.
Sächsisches Vocalensemble
Foto: Sächsisches Vokalensemble
Stilistische Sicherheit, artikulatorische Präzision, intonatorische Souveränität, Virtuosität und emotionale Tiefe sind Markenzeichen dieses Ensembles, das sich aus intensiv geschulten Sängern zusammensetzt, die größtenteils in Sachsen beheimatet sind. Unter der Leitung von Matthias Jung feiert das in seinem Repertoire vielseitige Ensemble nationale und internationale Erfolge und veröffentlichte eine Reihe von Tonträgern, die eng mit der sächsischen Musikgeschichte in Verbindung stehen.
In dem Chorkonzert „An die Sterne“ können Konzertbesucher das Sächsische Vocalensemble am Sonnabend, den 26. Februar 2011 um 20 Uhr im VERDO mit Werken von Robert Schumann und seinem musikalischen Umfeld erleben. Zudem treten Vokalsolisten des Ensembles gemeinsam mit den Virtuosi Saxoniae unter der Leitung Ludwig Güttlers am Sonntag, 27. Februar 2011 im Gesprächskonzert am Vormittag auf. Ebenfalss wird der Chor beim festlichen Abschlusskonzert „Mozart sakral“ der Musikwoche Hitzacker zu sehen und zu hören sein. Erfahren Sie mehr über diesen beeindruckenden Chor unter www.saechsisches-vocalensemble.de
Virtuosi Saxoniae / Kammerorchester
Foto: Juliane Njankouo
1985 gründete Ludwig Güttler das Kammerorchester Virtuosi Saxoniae. Die Variabilität der instrumentalen Besetzung dieses Ensembles, dessen Solist und Leiter Ludwig Güttler ist, eröffnet ihm vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für seine Konzertprogramme. Mit den Virtuosi Saxoniae, die auch in kleiner Besetzung als Solistenensemble auftreten, widmet er sich den Werken der europäischen Musikkultur des 18. Jahrhunderts.
Das Kammerorchester lebt in besonderer Weise durch sein Zusammenspiel von Klassik und Moderne: Die Künstler spielen zwar auf zeitgemäßen Instrumenten, orientieren sich aber an historischer Spielweise. Das Kammerorchester der Virtuosi Saxoniae können Besucher der 25. Musikwoche Hitzacker gleich mehrfach erleben: Am Freitag, den 18. Februar 2011 bei der Auftaktgala „Zeitlos klassisch“ um 20 Uhr im VERDO, am Sonnabend, den 26. Februar 2011 beim Galakonzert im VERDO sowie am Sonntag, den 27. Februar 2011 zum festlichen Abschlusskonzert um 17 Uhr in der St. Johanniskirche Hitzacker.
Virtuosi Saxoniae / Solistenensemble
Foto: Matthias Creutziger
So wie das Kammerorchester Virtuosi Saxoniae auf der einen Seite gelegentlich auch groß besetzte Werke etwa von Beethoven oder Mendelssohn aufführt, tritt es auf der anderen Seite auch als Solistenensemble in Erscheinung. In einer einfachen Streicherbesetzung plus Flöte, Oboe oder Trompete bzw. Corno da caccia ist eine spezifische Interpretation klein besetzter Werke möglich – sei es ein Cembalo- oder ein Flötenkonzert, ein Trompetenkonzert oder eine Kantate. Die Liste reicht von bekannten Kompositionen wie dem Kanon von Pachelbel bis zu von Ludwig Güttler „ausgegrabenen“ ins Vergessen geratenen Kostbarkeiten für eben diese Besetzung. Das ohnehin breit gefächerte Repertoire der Virtuosi Saxoniae erfährt so eine weitere Bereicherung. Anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Musikwoche Hitzacker stellen die Solisten der Virtuosi Saxoniae am Sonnabend, den 19. Februar 2011 um 17 Uhr in der St. Johanniskirche zum Eröffnungskonzert „Jauchzet Gott in allen Landen“ mit Werken von unter anderem Johann Sebastian Bach, Johann Pachelbel und Johann Stamitz ihr meisterhaftes Können unter Beweis. Musikliebhaber können das Ensemble darüber hinaus am Sonntag, den 27. Februar 2011 um 17 Uhr in der St. Johanniskirche beim festlichen Abschlusskonzert „Mozart sakral“ der 25. Musikwoche Hitzacker sehen und hören.
Neue Elbland Philharmonie
Foto: Neue Elbland Philharmonie
Die Neue Elbland Philharmonie ist ein Zusammenschluss der traditionsreichen Orchester „Sinfonieorchester Pirna“ und „Elbland Philharmonie Sachsen“ (Riesa). Entlang der Sächsischen Weinstrasse gehören das Meißner Theater und der Dom zu Meißen ebenso zu den Spielstätten des Orchesters wie die Marienkirche Pirna, die Stadthalle „stern“ in Riesa und die Großenhainer Marienkirche. Kernpunkt des Spielplanes mit etwa 140 Konzerten jährlich sind zwei Anrechtsreihen mit anspruchsvoller bzw. unterhaltender Sinfonik. Hinzukommen vielfältige Formen von Schüler- und Familienkonzerten, Oratorienaufführungen gemeinsam mit den regionalen Kirchenchören bis hin zu Projekten zeitgenössischer Musik. Gastspiele führten die 50 Musiker neben Deutschland bereits durch Belgien, Polen, die Schweiz und Österreich. Höhepunkte sind Konzerte in der Berliner Philharmonie, der Semperoper Dresden, im Leipziger Gewandhaus und der Tonhalle Zürich.
Die Neue Elbland Philharmonie ist am Sonntag, den 20. Februar 2011 um 17 Uhr in der St. Johanniskirche bei dem Sinfoniekonzert „Klangwunder“ mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Robert Schumann zu hören. Mehr zur Neuen Elbland Philharmonie unter www.neue-elbland-philharmonie.de.
Anja Zügner
Foto: Anja Zügner
Die Münchener Sopranistin Anja Zügner erhielt ihren ersten Gesangsunterricht im Alter von 17 Jahren. 2002 nahm sie ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden auf. Bereits während des Hauptstudiums beschäftigte sie sich intensiv mit Liedinterpretation und führt dies im Aufbaustudium Konzertklasse fort. Wichtige Impulse in Lied und Oratorium erhielt die Sopranistin in Meisterkursen im Bereich Alte Musik sowie durch ihre Mitgliedschaft im Dresdner Kammerchor. Anja Zügner ist eine viel gefragte Konzertsolistin. Ihr umfangreiches Oratorien-, Lied- und Konzertrepertoire umfasst Werke der Renaissance bis zur Gegenwart. Anja Zügner ist Stipendiatin des DAAD und Trägerin des Carl-Maria-von-Weber-Stipendiums. Am Sonnabend, dem 19. Februar 2011, ist die Sopranistin während des Eröffnungskonzerts „Jauchzet Gott in allen Landen“ im Rahmen der Musikwoche Hitzacker gemeinsam mit den Solisten der Virtuosi Saxoniae um 17 Uhr in der St. Johanniskirche zu hören. Erfahren Sie mehr über Anja Zügner auf ihrer Internetseite unter www.anja-zuegner.de.
Karsten Blüthgen
Foto: Grit Blüthgen
Karsten Blüthgen studierte zunächst Akustik und arbeitete als Entwicklungsingenieur im Bereich der experimentellen Schwingungstechnik. Sein Zweitstudium Musikwissenschaft in Dresden, Berlin und Halle/Saale schloss er 2004 mit der Arbeit „Musik und Raum – Aspekte einer Beziehung“ ab.
Als freier Journalist widmet er sich heute vor allem dem Spannungsfeld aus klassischer Musik, Jazz und Raumakustik. Er übernimmt Vorträge und Lehraufträge zu musikalisch-akustischen Themen. Seine Texte erscheinen in der Sächsischen Zeitung sowie in Fachzeitschriften, in den Programmheften von Dresdner Philharmonie, Frauenkirche Dresden und Dresdner Musikfestspielen. Er ist Mitautor und leitender Redakteur der jährlichen Festivalhefte für„Sandstein & Musik“ und „Musikwoche Hitzacker“.
Am Donnerstag, den 24. Februar 2011 hält Karsten Blüthgen gemeinsam mit Hans-Günter Ottenberg um 15 Uhr einen Vortrag im Heimatmuseum Hitzacker. Thema ist das Motto der 25. Musikwoche Hitzacker: „Musik und Zeit – Aspekte einer Beziehung“.
Ensemble des Musikforum Niedersachsen e.V.
Foto: ...
Das Musikforum Niedersachsen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder und Jugendliche durch kindgerechte Bearbeitungen klassischer Meisterwerke an die Oper heranzuführen und zu begeistern. Das Musikforum Niedersachsen versucht, durch unkonventionelle, kindgemäße Inszenierungen und vertraute Aufführungsorte, Schwellenängste abzubauen und so jungen Menschen einen Zugang zur klassischen Musik eröffnen. Mit der Kinderoper „Sid, die Schlange, die singen wollte“ bringt das Ensemble Kindern die Welt der Oper mit melodiöser und lustiger Musik sowie mit farbenfrohen Kostümen und kindgerechten Figuren näher. Ganz nebenbei vermittelt die Oper den Kindern spielerisch das Wissen über Gesang und Oper und stellt Singen als natürlichen Ausdruck der Persönlichkeit dar. Die Kinderoper wird in einer Matinee am Freitag, den 25. Februar 2011 um 11 Uhr im VERDO aufgeführt.
Erfahren Sie mehr über das Musikforum Niedersachsen e.V. unter www.musikforum-niedersachsen.de.
Jana Büchner
Foto: Jana Büchner
Jana Büchner, geboren in Dresden, studierte an der Hochschule für Musik in ihrer Heimatstadt Gesang und absolvierte bereits während ihres Studiums Meisterkurse. Gastengagements führten die lyrische Koloratursopranistin unter anderem an die Hamburgische Staatsoper, die Staatsoper Dresden oder die Deutsche Oper Berlin. 2002 wurde die Sängerin mit dem Mozartpreis ausgezeichnet. Seit 2007 ist sie regelmäßig als Jurymitglied beim Duschek Wettbewerb in Prag zu Gast. Jana Büchner ist eine gefragte Konzert- und Oratoriensängerin, Konzerte und Liederabende führten sie in zahlreiche Städte Deutschlands sowie ins europäische Ausland. Dabei kann Jana Büchner auf eine Kooperation mit renommierten Chören und Orchestern verweisen, unter anderem den MDR- Rundfunkchor Leipzig, den Thomanerchor Leipzig, die Staatskapelle Dresden oder das Gewandhausorchester Leipzig.
In Hitzacker ist die Sopranistin im festlichen Abschlusskonzert „Mozart sakral“ am Sonntag, den 27. Februar 2011 um 17 Uhr in der St. Johanniskirche zu hören. Erfahren Sie mehr über Jana Büchner unter www.janabuechner.de.
Georg Poplutz
Foto: Jochen Kratschmer
Der im westfälischen Arnsberg geborene Tenor schloss nach dem Staatsexamen für Musik und Englisch in Münster und Dortmund ein Gesangsstudium an den Musikhochschulen in Frankfurt am Main und Köln Prégardien an. Während des Studiums erhielt er eine Solistenempfehlung des VDKC (Verband Deutscher Konzert Chöre) und wurde durch „Yehudi Menuhin LiveMusicNow“ gefördert. 2009 wurde er mit dem Frankfurter Mendelssohn-Preis ausgezeichnet.
Konzertengagements im Oratorienfach führten Georg Poplutz in zahlreiche Städte Deutschlands und Europas sowie auf Konzertreisen nach China, Mexiko und durch das südliche Afrika. 2010 ist Georg Poplutz unter anderem in der Dresdner Frauenkirche, in der Frankfurter Alten Oper, in Hamburg im Michel und in der Laeiszhalle, in der Kölner Philharmonie, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, beim Rheingau-Musik-Festival und in verschiedenen Rundfunk- und CD-Produktionen sowie unter anderem am Theater Bern zu hören. In Hitzacker tritt der Tenor während des Abschlusskonzerts „Mozart sakral“ am Sonntag, den 27. Februar 2011 um 17 Uhr in der St. Johanniskirche auf.
Besuchen Sie auch die Internetseite von Georg Poplutz unter www.georgpoplutz.de.
Weitere
Informationen zu den weiteren Künstlern der 25. Musikwoche Hitzacker werden hier im Laufe der Zeit aktualsiert.
Die Künstler der 25. Musikwoche
Virtuosi Saxoniae / Kammerorchester
|